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Ferse

Bei den Erkrankungen des Fersenbeines, welches hier gesondert vom übrigen Fuß besprochen wird, spielen die Verletzungen mit Zerreißung der Achillessehne sowie die chronisch schmerzhaften Veränderungen am Fersenbein eine Rolle.

Die Achillessehnenzerreißung spielt am häufigsten eine Rolle bei sportlicher Betätigung. Besonders betroffen sind Leichtathleten, Fußballer und Skiläufer sowie Frauen bei der Gymnastik. Die Behandlungsstrategien der Achillessehnenruptur sind abhängig von der Lokalisation der Zerreißung. Es besteht heute die Möglichkeit der konservativen Therapie mittels Gips und Kunststoffschienen sowie der operativen Versorgung mit Naht oder Klebung der Sehnenenden.

Bei den knöchernen Veränderungen mit chronischen Schmerzzuständen spielen vor allem der Fersensporn und eine knöcherne Vorwölbung am hinteren oberen Fersenbein ("Haglundferse") eine Rolle. In beiden Fällen kommt es zur deutlichen schmerzhaften Steh- und Gehbeeinträchtigung. 

Der Fersensporn, der fußsohlenseitig liegt, ist nicht selten Zufallsbefund und klinisch ohne Relevanz. Bei schmerzhaften Reizungen treten diese meist bei Knick- und/oder Senkfüßen auf.   


Die Behandlung erfolgt überwiegend konservativ mit entsprechenden Einlagen. Auch medikamentöse Behandlungen sind möglich. Diese reichen von Fußbädern mit entsprechenden Zusätzen über Einreibungen und Injektionen. In den letzten Jahren hat sich die Stosswellentherapie als sehr effektiv erweisen.

In seltenen Fällen ist eine operative Therapie erforderlich. Bei dem knöchernen Anbau im Bereich der hinteren Ferse am Schuhrand steht die konservative Behandlung neben der operativen zur Verfügung.